Derek Carr: Viel Lärm um nichts?

Carr (BILD)

„Ich liebe einfach die Art und Weise, wie er die Kontrolle über dieses Team hat. Es wirkte, als hätte er alles im Griff. Als Anführer schien er sich überhaupt nicht verstellen zu müssen. Vor allem wenn man sich seine letzten drei, vier Spiele anschaut – die sprechen für sich selbst.“

Nein, hier ging es nicht um Aaron Rodgers oder Tom Brady. Ex-Raiders-Coach und TV-Experte Jon Gruden geriet bei Raiders-Rookie-QB Derek Carr komplett ins Schwärmen – und er war längst nicht der einzige. Fast durch die Bank weg wurde Carr nach Saisonende von diversen Experten und aktuellen Verantwortlichen gelobt, die Raiders haben dem Vernehmen nach ihren Quarterback für die nächsten 15 Jahre gefunden.

Tatsächlich stand Carr als einziger Rookie-QB in der Vorsaison in jedem Spiel in der Startformation. Die Raiders schwärmen von dem 24-Jährigen, der nicht nur über einen starken Arm, sondern auch über großes Selbstvertrauen und die nötige Toughness verfügt. Doch war hier wirklich alles Gold was glänzt? Wie sah Carrs Rookie-Saison tatsächlich unter der Lupe aus, und dürfen sich Raiders-Fans freuen – oder sollten die Erwartungen zurückgeschraubt werden?

Die nackten Zahlen

Season: 58,1% Completion Percentage, 3.270 YDS, 5,5 YDS/ATT, 21 TD, 12 INT, 24 SCK, 10 FUM (4 Lost)

Die altbekannten Standard-Statistiken lesen sich nicht schlecht. Carr ist einer von nur acht Quarterbacks in der Geschichte der NFL, die in ihrer Rookie-Saison mindestens 3.000 Passing-Yards und mindestens 20 Passing-TDs verzeichneten. Dass TD/INT-Verhältnis ist für einen Rookie ebenfalls ein guter Wert.

Auch ein erster Blick tiefer in die Materie lässt ein positives Zwischenfazit zu: Nur 47,7 Prozent der Passing-Yards kamen nach dem Catch. Ein absolut solider Wert und weniger als etwa bei Philip Rivers, Ryan Tannehill, Aaron Rodgers, Matthew Stafford, Russell Wilson oder auch Rookie-Kollege Blake Bortles. Alex Smith führte die Kategorie mit 59,5 Prozent an.

Doch die Advanced Stats zeichnen ein anderes Bild. Blickt man auf die Passing-Net-Expected-Points (Genauere Erklärung hier), die unter anderem Down, Distance und Field Position mit einbezieht, sieht Carr plötzlich deutlich schlechter aus.

QBs mit mindestens 200 Drop-Backs hatten in der Vorsaison im Schnitt Passing-NEPs von 45,17. Carr gehörte hier, zusammen mit Jay Cutler, Austin Davis, Josh McCown, Robert Griffin III und Blake Bortles zu den sechs schlechtesten QBs. Das Passing-NEP des Rookies betrug -40,94.

Auch gegen den Blitz sah Carr häufig nicht gut aus. Blitzte der Gegner, brachte Carr nur 46,6 Prozent seiner Pässe für 857 Yards und sechs TD bei einem Passer-Rating von 61,2 an den Mitspieler. Gegen einen Standard-Pass-Rush waren es dagegen 63,5 Prozent, 2.413 Yards und 15 TDs.

Und ja, das Running Game der Raiders war Carr keine große Hilfe – pro Spielzug waren nur die Chargers, die Cardinals und die Bills gleich schlecht oder schlechter, was die Run-Expected-Points-Added (ebenfalls inklusive Down, Distance, Field Position, misst den Einfluss eines Spielzuges auf den Punktestand; Erklärung hier) angeht.

Bei den Pass-EPA pro Spielzug waren diese Teams aber alle besser als die Raiders, die hier nur vor Chicago, Tennessee, Tampa Bay und Jacksonville standen – allesamt keine Teams, deren QB-Situation im Vorjahr als Beispiel dienen sollte.

Der Tiefpunkt

Hierfür muss man nicht lange suchen: Die 0:52-Pleite in St. Louis dürfte jeder Raiders-Fans noch nur zu gut in Erinnerung haben. Carr (24/39, 173 YDS, 2 INTs) lieferte das schwächste Passer-Rating seiner Rookie Saison ab (50,5) und am offensichtlichsten waren das ganze Spiel über die zu kurz geratenen Würfe und hektischen Entscheidungen gegen den Pass-Rush der Rams.

Wirklich komfortabel wirkte Carr das ganze Spiel über nur, wenn er schnelle, sichere Würfe zu seinem ungedeckte Fullback aus dem Backfield werfen konnte, ein Spielzug der den Rams kaum weh tat und den Oakland in der Partie mehrfach versuchte:

Raiders FB Rams

All-Pro-FB Marcel Reese profitierte dabei, vor allem wenn die Rams kein Press-Coverage spielten, von dem Platz, der sich durch die Fly-Routes der Outside Receiver auftat. Dann musste er nur in die Flat nach außen gehen und konnte sich ein paar einfach Yards holen. Davon abgesehen war auch die sichere Flat zu den Wide Receivern die einzige Waffe, die für Carr in St. Louis wirklich funktionierte.

Aber werfen wir einen kurzen Blick auf die negativen Highlights: Wenn Carr nicht gerade zu kurz oder zu hektisch warf, leistete er sich vermeidbare Fehler: Beide Picks kamen über die Mitte, exemplarisch hier die Nummer zwei:

Carr Pick OAK

Carr ging hier bei 3rd&8 schlicht nicht durch seine Reads und war auf den Outside-Receiver an der rechten Seite fixiert. Obwohl der Slot-Receiver bei seiner Comeback-Route für NFL-Verhältnisse frei stand, versuchte Carr, den Wurf über die Mitte zu erzwingen – und warf in Double-Coverage, ohne dass sein Receiver auch nur eine Chance hatte, überhaupt in Ballnähe zu kommen.

Das Highlight

Nur eine Woche nach dem Debakel in St. Louis folgte wohl Carrs beste Saisonvorstellung. Gegen San Francisco führte Carr (22/28, 254 YDS, 3 TD) die Raiders zu ihrem zweiten (und vorletzten) Saisonsieg, doch damit nicht genug: Carr warf alle drei TD-Pässe bei Third Down, insgesamt brachte er neun von zehn Pässen bei Third Down an. Gegen den Blitz las es sich ähnlich gut: 5/6, 79 YDS, TD.

Plötzlich erkannte Carr Defenses, die ihm in der Vorwoche schleierhaft schienen. So auch beim zweiten Touchdown zu Reece:

Carr TD SF

Carr hatte die Defense vor dem Snap erkannt und wusste genau, wo er mit dem Ball hinmuss. Der Outside-WR zur linken Seite beschäftigte mit einer kurzen Täuschung den Cornerback und blockte dann den Safety, so dass Reece, der mehrere Meter Abstand auf den CB hatte, den Ball komplett ungehindert fangen und in die Endzone stürmen konnte.

Insgesamt spiegelte das Spiel eine konstante Qualität des Rookie-QBs wieder: Carr hatte in der Red Zone eine gute Saison, nur zehn QBs verzeichneten in der Red Zone ein besseres QBR.

Trotzdem fiel einmal mehr ein Problem, das sich wie ein alarmierender roter Faden durch die ganze Saison zog, auf: Carr versuchte Woche für Woche immer wieder, Bälle über die Mitte zu erzwingen – egal ob gegen doppelte oder manchmal sogar dreifache Deckung. In nahezu jedem Spiel ist das zu beobachten – und mehr als einmal wurde es bestraft. So kam etwa auch der erste Pick gegen Denver, der erste Pick gegen Houston oder auch der Pick gegen die Patriots zustande.

Das war generell auch bei kurzen Routes zu beobachten, Carr ging hier oft unnötige Risiken ein. Und selbst gegen die Niners bestätigte sich analog dazu ein anderer Eindruck: Carr schien wieder zu häufig nicht durch seine Reads zu gehen. Man gewinnt den Eindruck, dass er sich mitunter zu stark auf seine Pre-Snap-Reads verlässt, und zu wenig darauf reagiert, wie sich der Spielzug entwickelt. Hier sei aber auch gesagt: Längst nicht immer war das der Fall, wenn auch deutlich häufiger, als der Hype vermuten lassen würde.

Fazit

Persönlich geht mir der Hype um Carr zu weit. Ja, das Rookie-Jahr wird ihm helfen und ja, sowohl das Running Game, als auch die Receiver-Waffen waren alles andere als furchteinflößend – mit Amari Cooper und Michael Crabtree sollte sich das in dieser Saison ändern.

Darüber hinaus bleibt festzuhalten, dass Carr von allen Rookie-QBs in der Vorsaison die mit weitem Abstand beste Protection genoss. Oaklands O-Line belegte den dritten Platz, was die Adjusted Sack Rate (hier fließen unter anderem Down, Distance und Gegner mit ein; genauere Erklärung hier) angeht, nur Denver und New England waren hier besser.

„Er ist athletischer, als die Leute denken, und er hat eine Kanone als Arm. Wenn sie den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen können, und vielleicht ein paar Receiver dazu holen, können die Raiders zurückkommen“, lobte Gruden weiter. Eine akkurate Prognose für einen Quarterback nach dessen Rookie-Saison auszustellen ist kaum möglich. Doch Carr wird sich mit seinen neuen Waffen steigern müssen, um den hohen Hoffnungen in Oakland gerecht zu werden.

Adrian Franke

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16 Gedanken zu “Derek Carr: Viel Lärm um nichts?

  1. Wenn sich hier keiner meldet, schreibe ich mal wieder was 😛

    Sehr gute Analyse, Adrian! Ich habe die Raiders fast gar nicht spielen sehen, aber werde mir am Wochenende mal die von dir angesprochenen Probleme anschauen. Die Würfe in die Mitte gegen zwei- oder dreifach Deckung sind meiner Meinung nach Dinge, die man als Rookie noch lernt und abstellen kann. Oakland hat doch seinen QB-Coach an die Jaguars verloren oder? Todd Downing als neuer Coach hatte mit EJ Manuel ja nicht viel Erfolg, also mal sehen, wie es da weiter geht.

    Eine Analyse zu Teddy Bridgewater (einer der QBs, denen ich sehr gerne zusehe) wäre ganz cool, dann könntest du am Ende beide Spieler vergleichen, das würde doch die ganze Sache perfekt abrunden. Welche Seite ist für Advanced Stats eigentlich am besten?

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    • Danke! Ja, die Raiders haben einen neuen QB-Coach. Downing hat immerhin Stafford von 2011 bis 2013 trainiert, der kann glaube ich schon was. Aber generell finde ich es immer kritisch, den QB-Coach nach der Rookie-Saison deines Starting-QBs auszutauschen. Würde ich persönlich nur machen, wenn es unbedingt sein muss. Downing soll vor allem aber ein Coach sein, der sehr nah an den Spielern dran ist, was ja meistens eine gute Sache ist.

      Mich haben beim Tape schauen am meisten die Reads gestört. Ich hatte wirklich sehr oft den Eindruck, dass er vor dem Snap was sieht und dann daran festklebt – egal, ob die Defense eben den Look vor dem Snap vielleicht als Falle oder Ablenkung gewählt hatte. Daran muss er auf jeden Fall noch arbeiten.

      Der Text ist vielleicht auch etwas negativer geworden, als ursprünglich beabsichtigt^^. Allerdings ging mir persönlich der Hype zu weit und da sah ich mich beim Tape schauen ehrlich gesagt bestätigt.

      Bridgewater hab ich schon auf dem Zettel, wird wahrscheinlich das nächste Projekt ;).

      Für die Advanced Stats, ich nutze regelmäßig die Seiten:

      http://www.footballoutsiders.com/
      http://www.advancedfootballanalytics.com/index.php
      http://www.sportingcharts.com/stats/nfl/team/

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      • Das relativiert den ganzen Hype um seine Person auf jeden Fall, hast das ja auch gut an Statistiken und Beispielen festgemacht. Dass Downing vorher mit Stafford gearbeitet hat, wusste ich gar nicht. Aber nah am Spieler zu sein, ist natürlich in der Regel gut. Die Fundamentals scheinen ja sonst bei ihm zu stimmen, das ist ja schon mal eine gute Grundlage für Downing. Ging der Wechsel denn von den Raiders aus oder wollte ihr QB Coach zu den Jags?

        Sehr gut, der Vergleich wäre hier ja ideal. Wie viel Zeit investierst du in der Regel für’s Tape schauen? Und danke für die Links, dann war ich ja schon ungefähr auf den richtigen Seiten unterwegs.

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      • John DeFilippo ist nicht zu den Jags (habs grade nochmal nachgeschaut 😉 ), sondern nach Cleveland, weil die Browns ihn als Offensive Coordinator wollten. Die Raiders wollten ihn definitiv nicht abgeben, soweit ich weiß. Da soll es eher Stimmen gegeben haben, die DeFilippo gerne als neuen OC in Oakland gesehen hätten.

        Kommt ganz drauf an. Mit Abstand am meisten Tape-Zeit hab ich bisher, was die Blogs angeht, in den FB-Text gesteckt, weil ich da fast das komplette Adrian-Peterson-Tape aus seiner 2k-Saison angeschaut hab^^. Ist also sehr unterschiedlich. Für den Carr etwa ein paar Stunden. Mit den Condensed Tapes kann man ja auch mal schneller ein Spiel durchgehen.

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  2. Das erklärt natürlich auch, wieso ich zu seinem Abgang in Richtung Jacksonville nichts im Internet gefunden habe 😀
    Merkwürdig, dass er dann zu den Browns ging, bei den Raiders hätte er ja einen soliden Unterbau gehabt und einen Quarterback, der sich noch gut entwickeln könnte. Ist auf jeden Fall spannend und zugleich schön zu sehen, wie sich die unteren Teams durch den Draft womöglich dieses Jahr gut nach oben arbeiten können.

    Aber gut zu wissen, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt. Ich muss endlich mal mit meiner Bachelorarbeit reinhauen, die schiebe ich nur vor mir her. Dann hab ich auch mal Zeit.

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  3. Ich denke, dass Carr bei den Raiders sehr von OC Greg Olson (der ist das, der nach Jacksonville gegangen ist) profitierte und weniger von DeFilippo. Um Carr war mir der Hype auch zu groß. Ich bin bei ihm wirklich gespannt, was er ohne Olson leistet. Der arbeitet ja jetzt bei den Jaguars mit Bortles zusammen. Auf die tippe ich als Überaschungsteam in der Saison.

    Das DeFilippo gegangen ist lag wohl daran, dass der neue HC Del Rio seine eigenen Leute wollte. Bis auf zwei Assistant Coaches, wurden alle ausgewechselt.

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    • Jacksonville gefällt mir auch richtig gut. Die AFC South könnte dieses Jahr endlich mal wieder interessanter werden. Texans sind auch stärker als letztes Jahr und auf die Titans bin ich mit Mariota und DGB zum ersten Mal seit Jahren tatsächlich gespannt^^

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  4. Deswegen kam ich auf Jacksonville 😀

    Man wird ja dieses Jahr dann sehen, welchen Anteil Olson am „Erfolg“ Carrs hatte. Jacksonville hat auf jeden Fall einen guten Draft hingelegt, da könnte es dieses Jahr gut nach oben gehen und schlechte Grundlagen hat Bortles ja nicht.

    Danke für die Auskunft, Duncan! Noch mehr als drei Monate 😦

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  5. Kein Ding Mr. West.

    @Adrian
    Bei den Jaguars würde es mich nicht wundern, wenn die eine 8-8 Saison oder besser spielen. Da machen Caldwell und Bradley ordentliche Arbeit und kaum einer bekommt es mit.
    Zu den Texans kann ich nicht viel sagen. Ohne Watt und Clowney (wie ist eigentlich sein Gesundheitszustand?) wären die die graue Maus der Liga.
    Bei den Titans habe ich eher ein schlechtes Gefühlt. Als College QB mag ich Mariota, bin aber im allgemeinen kein Fan von College Style QBs in der NFL. Den sehe ich eher als Bust, als das er ein guter QB wird. DGB ist mir dazu viel zu Raw. mal sehen, die die beiden sich entwickeln.

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    • Clowneys Gesundheit ist die große Frage…aber mit Wilfork dürften sich für Watt noch ab und zu ein paar Löcher mehr auftun. Der Draft von den Texans hat mir gar nicht so gut gefallen, aber Strong so spät zu bekommen ist schon stark und mit Hopkins und Strong könnten die auf Sicht ein echt gutes WR-Duo haben. Fehlt halt nur der QB…

      Ich bin auch kein Fan von den College-Style-QBs. Allerdings muss man bei Mariota sagen, dass er, im Gegensatz zu den meisten QBs, die ich mir vor dem Draft angeschaut hab, wirklich konsequent durch seine Reads geht und wenige dumme Fehler im Passspiel macht. Allerdings ist eben extrem schwer zu bewerten, was seine Arbeit ist und was ihm schlicht durch das Scheme in den Schoß fällt. Vor allem frag ich mich aber, wie das zu Whisenhunt passen soll. Auf DGB bin ich allerdings brutal gespannt.

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  6. Bringt Wilfork denn noch Leistung? Ich habe keine Statistiken zu ihm gesehen, fand ihn aber letzte Saison nicht mehr so dominant, wie sonst die Jahre. Ich hoffe ja noch, dass Mallett bei denen zündet. O’Brien scheint ihn ja zu mögen.

    Was die College Style QBs angeht, mit denen kann ich wirklich nicht viel anfangen. Ein ehemaliger Coach von mir sagte immer: In der Shotgun stehen nur die, die es nicht richtig können. Halbwegs vernünftig werfen, können die alle. Das ist wegen der Umstellung von College auf Pro Style fast eine neuen Position, die die lernen müssen. Nicht von werfen her, sondern vom Game Management. Das Time Management, das Playcalling, die Reads, ist einfacher, und selbst der größte Schwachkopf kann die Bilder auf den Schildern lese. Da ist es doch was ganz anderes, ob man aus der Shotgun bzw. Pistol Offense oder Under Center den Snap bekommt.

    Ich wünsche den Titans, dass das mit Mariota und DGB funktionert, habe aber starke Bedenken. Bei Madden dürften sich die Titans aber ungewohnter Beliebtheit erfreuen.

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    • Ich glaube, dass Mariota die Umstellung gelingen wird. Wie Adrian es schon erklärt hat, er ist schon am College alle Reads durchgegangen und hatte allgemein nur wenige Fehler in seinem Spiel. Angeblich haben sich Whisenhunt und die Titans ja bereits lange vor dem Draft lange und ausführlich mit Mariota beschäftigt und überlegt, was für ein System zu ihm passt und was sie dafür anpassen müssen. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Die Jags werden es nun ja leider doch was schwerer haben, nachdem sich Dante Fowler jr. so schwer verletzt hat. Vielleicht ist das ja auch die Chance, eine bessere Saison hinzulegen, aber nochmal einen hohen Pick zu bekommen und nächstes Jahr dann voll durchzustarten. Sowas ist natürlich nicht planbar, aber gönnen würde ich es den Jaguars.

      Wenn die Texans noch einen ordentlichen Quarterback hätten, wäre da Einiges möglich. Zu Clowney gibt es aber in den Medien kaum was oder irre ich mich da? Bin auch mal gespannt, ob die Cowboys jetzt doch nochmal einen Trade für Adrian Petersen in Angriff nehmen, auch wenn die Vikings ihr Roster ja so halten wollen. Wäre ich GM, würde ich mir das genau überlegen. Bridgewater wird sich hoffentlich weiter gut entwickeln und mit Picks und beispielsweise Collins könnten sie glaube ich gut was anstellen.

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      • Wenn man Jerry Jones so hört, ist ein Peterson-Trade aus Cowboys-Sicht jetzt glaube ich wahrscheinlicher als je zuvor^^. Die Boys wollen dieses Jahr all-in. Wer weiß, wie lange das mit Gregory/Hardy (Mann, könnte das ein geiler Pass-Rush sein…)gut geht und wie lange Romo noch kann.

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