Fünf Fragen zum Donnerstag (9.7.)

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Kurz vor dem Wochenende gibt es den Rückblick auf Geschehnisse der vergangenen Tage. Mal mit Themen, die im großen Fokus stehen, mal mit bunten Randgeschichten. Aber immer: Ausschließlich meine Meinung.

1. Welche Suspendierung wiegt am schwersten?

Zum Wochenende setzte es in der NFL ein Sperren-Gewitter, Sheldon Richardson, Rolando McClain und Antonio Gates wurden für jeweils vier Spiele suspendiert, Pass-Rusher Datone Jones muss den Season-Opener von der Seitenlinie verfolgen. Damit steht unweigerlich die Frage im Raum: Welcher Verlust tut dem jeweiligen Team am meisten weh?

1. Rolando McClain, LB, Dallas Cowboys: McClain war mit seiner überraschend starken Vorsaison einer der Gründe dafür, dass die Cowboys-Defense (deutlich) besser aussah als im Vorfeld prognostiziert. Gerade in Passing Downs dürfte McClain den Boys merklich fehlen, da es ohne ihn keinen wirklich fähigen Partner zu Sean Lee, der auf der Weak Side bleiben soll, gibt. Bei Running Downs dürfte Jasper Brinkley einspringen. Allerdings: Mit den Giants, den Eagles und den Saints warten in drei der ersten vier Spiele viele gute Pass-Catching-RBs auf die Cowboys…

2. Sheldon Richardson, DT, New York Jets: Hätten die Jets nicht das große Glück gehabt, Leonard Williams im Draft zu bekommen, wäre Richardson in dieser Liste selbstverständlich ganz oben. Richardson ist, gemeinsam mit Muhammad Wilkerson, das Herz der Defense – doch dank Williams können die Jets den Verlust zumindest sportlich halbwegs auffangen und haben im Umkehrschluss den Luxus, in Week 5 einen ausgeruhten Richardson in die Rotation einzufügen.

3. Antonio Gates, TE, San Diego Chargers: Gates‘ starke Vorsaison (821 YDS, 12 TDs) hatte kaum jemand so kommen sehen – doch der 35-Jährige ist in der Red Zone weiter eine brutale Waffe. Insofern wird sein Verlust den Chargers und vor allem QB Philip Rivers zweifellos auffallen. Aber: Mit Ladarius Green scharrt Gates‘ talentierter Erbe bereits mit den Hufen und wird zeigen wollen, dass er die Chargers-Legende ersetzen kann.

4. Datone Jones, DE, Green Bay Packers: Allein aufgrund der Tatsache, dass Jones nur für ein Spiel gesperrt wurde, ist seine Platzierung die einfachste von allen. Allerdings kann man auch sportliche Gründe anführen: Jones, mit großen Erwartungen in die Vorsaison gegangen, verzeichnete in 13 Spielen nur 21 Tackles und 1,5 Sacks. Der Pass-Rusher wird auch ab Week 2 um seine Snaps kämpfen müssen.

2. Wo landen die übrigen Top-FAs?

Auch wenn die heiße Phase der Free Agency schon seit einigen Monaten vorbei ist, sind nach wie vor Spieler auf dem Markt, die Teams weiterhelfen können – wenn auch in verschiedenen Rollen. Spätestens wenn die ersten Verletzungen im Training Camp und der Preseason zuschlagen, wird die Stunde dieser Routiniers schlagen…

1.: Evan Mathis, G (vormals Philadelphia Eagles): Ohne Zweifel der absolute Top-FA, der wegen seiner Gehaltswünsche schließlich von den Eagles gehen gelassen wurde. Meine ausführliche Meinung inklusive Prognose zu Mathis gibt es hier.

2.: Jake Long, T (St. Louis Rams): Die große Frage nach der Gesundheit: Durch zwei Kreuzbandrisse in zwei Jahren lassen sich Long selbst sowie die Teams vorerst Zeit, vor allem die New York Giants, durch die Verletzung von Will Beatty unter Zugzwang, sind interessiert. „Wir haben ihn für ein Training eingeladen und einem Medizincheck unterzogen. Wir behalten ihn im Auge“, hatte Giants-Boss Jerry Reese Anfang Juni bestätigt – aus medizinischer Sicht ist eine Verpflichtung also offenbar nicht ausgeschlossen. Wenn der 30-Jährige wieder fit ist, wird er irgendwo einen Startplatz bekommen – auch wenn er wohl einem leistungsbezogenen Vertrag zustimmen muss.

3.: Michael Vick, QB (New York Jets):  Vick kann noch immer ein faszinierender Quarterback sein, einfach weil er athletisch nach wie vor so unfassbar talentiert ist. Das große Aber: Die Verletzungsanfälligkeit wird die meisten Teams genauso abschrecken wie die Inkonstanz. Das Desaster bei den Jets dürfte ebenfalls nicht wirklich helfen. Aber: Vick ist noch immer besser als so mancher aktueller Backup-QB, genannt seien hier etwa Matt Schaub (Ravens) oder Christian Ponder (Raiders). Und hätte ich als Cardinals-Fan im vergangenen Januar, unabhängig von System-Fits, Vick lieber als Ryan Lindley gesehen? Ich spare mir die Antwort. Kurzum: Ich denke, Vick wird einen Backup-Job bekommen bevor die Saison losgeht.

4.: Pierre Thomas, RB (New Orleans Saints): Einer der besten Pass-Catching- und Screen-RBs der Liga in den letzten Jahren ist noch zu haben. Ja, Thomas ist inzwischen 30 und man kann ihn nur als reinen Komplementär-Back einplanen. Dennoch kann er in dieser Rolle nach wie vor ein wertvoller Spieler sein. In der Vorsaison verzeichnete er über elf Spiele immerhin noch 378 Receiving-Yards und 8,4 Yards pro Reception. Ich sehe seit Wochen die Patriots als mögliches Ziel und Thomas als möglichen Ersatz für Shane Vereen. In Jacksonville oder Oakland könnte er jungen QBs als Security-Blanket dienen.

5.: Ray Rice, RB (Baltimore Ravens): Ray Rice wurde für seinen komplett unentschuldbaren Ausraster bestraft, und das völlig zurecht. In der Liga hat glücklicherweise ein Umdenken stattgefunden, das Spieler endlich auch abseits des Platzes stärker in die Pflicht nimmt. Mitleid wäre daher komplett fehl am Platz, aber: Rice hat seine Strafe abgesessen, alle Auflagen der Liga erfüllt und macht den Eindruck, dass er wirklich geläutert ist. Inzwischen setzt er sich auch aktiv gegen häusliche Gewalt ein. Tipp: Auch wenn seine letzte Saison bei den Ravens sportlich nicht wirklich überzeugend war, wird Rice eine neue Chance bekommen. Ein Team (Carolina? Chicago? Dallas?) wird für das Mindestgehalt zuschlagen und in Rice einen soliden Backup-RB bekommen.

Weitere namhafte Erwähnungen: RB Knowshon Moreno, TE Zach Miller, TE Jermaine Gresham, WR Reggie Wayne, WR Wes Welker, RB Chris Johnson, DT Red Bryant.

3. JPP: Teures Spiel mit dem Feuer?

Jason Pierre-Paul ist derzeit noch in einem Krankenhaus in Miami. Nachdem er sich bei einem Feuerwerk-Unfall an der Hand verletzt hat (offenbar musste sein rechter Zeigefinger amputiert werden) haben die Giants bereits reagiert und ihr Angebot über einen langfristigen 60-Millionen-Dollar-Vertrag zurückgezogen.

JPP soll offenbar in knapp zwei Monaten wieder spielen können, doch sofort starteten Diskussionen und Meldungen häuften sich, wonach die Giants-Verantwortlichen vorher schon unsicher waren, ob sie Pierre-Paul tatsächlich einen Top-Vertrag vorlegen sollen. Der beste Pass-Rusher der G-Men hatte aber offenbar ohnehin nie vor, das 60-Millionen-Angebot zu unterzeichnen, was die erste Konsequenz gleich etwas abschwächt.

New York wird den Franchise Tag für die kommende Saison, den Pierre-Paul brisanterweise noch nicht unterschrieben hat, nicht zurückziehen – es sei denn, die Verletzung ist entgegen aller bisherigen Meldungen doch karrierebedrohend. Wahrscheinlicher ist, dass JPP abwartet, bis er von den Ärzten grünes Licht bekommt und dann den Tag unterschreibt – um nicht zu riskieren, dass er Gehalt verliert, indem ihn die Giants vorher auf die Non-Football-Injury-List setzen.

Soviel zu den ersten Konsequenzen, die letztlich vermutlich noch halbwegs glimpflich ablaufen werden. Doch was geht darüber hinaus? Nun, die Giants werden bei den kommenden Vertragsverhandlungen sicher kein besseres Gefühl haben, was JPPs langfristigen Deal angeht und so könnte es ihm finanziell doch noch schaden. Bucs-CB C.J. Wilson erlitt das gleiche Schicksal. Ihn könnte es den Kaderplatz kosten.

Was ist also mein Fazit? In jedem Jahr machen NFL-Spieler deutlich dümmere Dinge in der Offseason und bekommen ernsthafte Schwierigkeiten mit dem Gesetz. Das ist hier nicht der Fall, gleichzeitig ist es aus Pierre-Pauls Sicht schlicht eine Dummheit. Gerade in seiner Situation, mit dem nicht unterschriebenen Tag und keinem langfristigen Vertrag, hätte es wohl nicht weh getan, das Feuerwerk von jemand anderem anzünden zu lassen. Wenn sein Körper nicht mehr sein Kapital ist, kann JPP immer noch mit Feuerwerk rum experimentieren.

4. Prediction III: Wer gewinnt seine Division?

Nach den Vorhersagen der Early Loser und der Playoff-Rückkehrer ist es Zeit für den Prediction-Hattrick und gewissermaßen die Königsdisziplin – die Divisions! Die eigene Division zu gewinnen ist gewissermaßen die erste Hauptaufgabe für jede Franchise und viele Teams sind genau dafür aufgebaut. Ein Musterbeispiel hierfür ist gerade die AFC East, in der Miami, New York und Buffalo drei der besten D-Lines der Liga aufzubieten haben, um so Pats-QB Tom Brady beizukommen.

AFC East: Miami. Ich habe es schon in anderen Blogs angedeutet und es gab auch schon ausführlichere Diskussionen darüber. Aber ich bin von den Dolphins immer mehr überzeugt. Bill Lazors starkes Running Game, Tannehills Entwicklung und die Suh-Verpflichtung sorgen für Optimismus in South Beach. Großes Fragezeichen für mich: Joe Philbin. Aber startet Miami gut in die Saison, werden die Patriots ausnahmsweise auf den zweiten Platz verdrängt.

AFC North: Pittsburgh. Die Bengals sind insgesamt zwar das kompletteste Team der Division und Pittsburgh hat in seiner Secondary große Baustellen zu beheben. Der Abgang von Dick LeBeau hilft dabei nicht wirklich. Aber: Die Steelers haben ligaweit eine Top-4-Offense und die wird sie, wie schon in der Vorsaison, tragen können. Baltimore darf man natürlich nicht außer Acht lassen, doch der Abgang von Gary Kubiak schmerzt.

AFC West: Denver. Peyton Manning wird enorm davon profitieren, dass Denver unter Kubiak ein deutlich intensiveres und effektiveres Laufspiel aufbieten wird. Julius Thomas‘ Abgang wird in der Red Zone wehtun, aber C.J. Anderson kann die Offense mittragen. Großes Fragezeichen: Die O-Line. Nicht zu vergessen ist bei all dem Fokus auf die Offense aber die starke Defense, mit einem Top-Pass-Rush und einer gerne zu Unrecht unterschätzten Secondary. Denvers Trumpf ist in dieser Saison vielleicht schon auf der anderen Seite des Balls.

AFC South: Indianapolis. Ja, die Run-Defense bleibt erst abzuwarten. Aber sonst? Mit Vontae Davis haben die Colts einen der am stärksten unterschätzten CBs der Liga, dazu kommt Robert Mathis zurück. Die Offense um Luck ist ohnehin über jedem Zweifel erhaben. Das WR-Corps ist nochmals deutlich stärker als im Vorjahr und Frank Gore ist ein klares RB-Upgrade. Die Colts sind heißer Anwärter auf die AFC-Krone.

NFC East: Dallas. Die Abgänge von OL-Coach/OC Bill Callahan und DeMarco Murray werden mehr wehtun, als viele vermuten. Aber die O-Line, das Herz des Teams, ist weiter zusammen und personell vielleicht stärker als im Vorjahr. Die Defense sollte ebenfalls besser sein, dank Draft, FA und der Rückkehr von Lee – auch wenn McClain gesperrt wurde. Philly? Vielleicht das interessanteste Team der Liga, aber Fragezeichen über Fragezeichen in allen Mannschaftsteilen. Die Giants? Die West Coast Offense von Ben McAdoo wird mit Vereen als Pass-Catching-RB und Victor Cruz im Slot richtig gut funktionieren, aber: Defensiv viel zu viele Baustellen, auch vor der JPP-Geschichte. Dazu ist die O-Line durch die Beatty-Verletzung schon wieder zu Umstellungen gezwungen.

NFC North: Green Bay. Der beste Quarterback der Liga, ein Top-10-RB, eines der besten WR-Duos der Liga und, manchmal etwas unter dem Radar, eine sehr starke O-Line. An den Packers führt kein Weg vorbei.

NFC West: Seattle. Die Seahawks sind noch immer eines der drei besten Teams der Liga. Zwar wird die Offense sicher einige Umstellungen, auch was die Philosophie angeht, haben und die dazugehörigen Kinderkrankheiten erleben. Aber Seattle ist (noch) zu stark für Arizona – auch wenn es in diesem Jahr enger zugehen könnte als in der Vorsaison.

NFC South: New Orleans. Die Defense wird sich im Vergleich zum desolaten Vorjahr steigern und die Offense wird sinnvoll umgestaltet. Mit den Trades nimmt Sean Payton Druck von Brees, der dank der verbesserten O-Line und einem intensiven Running Game mehr Freiräume bekommt. Carolina ist in vielen Bereichen besser, der Panthers-O-Line kann ich aber einfach nicht vertrauen.

5. Leseempfehlung:

Die fünfte Frage ist in dieser Woche keine Frage, sondern eine Empfehlung und eine Aufforderung an alle deutschsprachigen Football-Fans. Jenny Vrentas vom MMQB  hat ihren Sommer in Europa verbracht und wirklich lesenswerte Einblicke in eine, verglichen mit der glitzernden NFL, ganz andere Football-Welt gewährt. Die ersten drei Texte der Serie sind bereits online und ich lege sie jedem Fan des Sports ans Herz:

The Eurobowl Faszination

An American in Milano

SpongeBob as QB, or Why Swedish Football is Unique

Ein Bonbon zum Schluss…

182 NFL-Spiele, über 1.200 Tackles, 41,5 Sacks und 22 Interceptions – Brian Urlacher ist nicht nur einer der besten Linebacker seiner Generation, er war auch für viele Jahre das Gesicht der Chicago Bears. 2012 war seine letzte NFL-Saison und manch ein Spieler fällt nach seiner aktiven Karriere zunächst in ein Loch. Doch nicht Urlacher: Der achtfache Pro-Bowler hat es sich allem Anschein nach zur Aufgabe gemacht, von seinem Schiff mit dem passenden Namen „Linebreaker“ dicke Fische aus dem Wasser zu ziehen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Fish it like Urlacher

Adrian Franke

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20 Gedanken zu “Fünf Fragen zum Donnerstag (9.7.)

  1. Mir gefällt dieser Blog wirklich sehr gut, aber wenn hier weiterhin die Fins über den Pats geranked werden, muss ich überlegen hier nicht mehr sooft vorbeizuschauen. 😛 😉

    Die Pats haben letztes Jahr immerhin einen 4-Runden Pick in White investiert, man hofft wohl dass er Vereen’s Rolle einnehmen kann. Vereen’s Anfang bei den Pats war ja auch eher holprig.
    Chancen auf diese Rolle haben auch noch Cadet, Gaffney und Bolden.
    Denke mal, nur wenn alle 4 im Camp enttäuschen, würde man über Thomas oder andere Veterans nachdenken.

    Ich denke schon, dass Richardson’s Sperre den Jets ziemlich wehtun wird, es gibt sowieso nicht viele gute Pass Rusher im Team und Williams kann da mMn nicht mit Richardson mithalten. Jets müssen hoffen dass Babin noch eine gute Saison in sich hat oder Mauldin sich schnell in der NFL zurechtfindet.

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    • Haha 😀

      Ehrlich gesagt freu ich mich bei Williams ja sogar ein bisschen, dass man den gleich ein paar Mal in der NFL beobachten kann. Wenn ich sehe, mit welcher D-Line Bowles bei uns letztes Jahr Druck gemacht hat, glaube ich, dass das schon hinhaut – auch wenn Richardson natürlich allein gesehen von den gesperrten Spielern der klar Beste ist.

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  2. Die Phins über den Pats? Das hatten wir ja schon unter einem deiner anderen Blogs. Bei den anderen Division bin fast deiner Meinung. Bei der AFC North sehe ich die Ravens vorne und in der AFC West sagt mir irgendwas (keine Ahnung warum), dass die Chiefs das machen werden.

    Was den Vereen Ersatz angeht, denke ich wie brady12 auch, dass wir den schon im Kader haben. Von White hat man in seiner Rookie Saison nichts gesehen, aber er soll sich ganz gut machen. Über Tyler Gaffney liest man in den bostoner Medien auch viel Positives.

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  3. Du nennst mit Christian Ponder und Matt Schaub zwei QBs die schlechtere Backups als Vick sind. Ganz ehrlich, ich sehe beide als überduchschnittliche Backups. Beide haben die Erfahrung ein Team über Jahre geleitet zu haben und beide haben auch zu einem Zeitpunkt ihre Sache zumindest in Ordnung gemacht. Dass sie beide keine Starter sind sollte klar sein. Nur ich sehe im Moment nicht wirklich einen Markt für Vick. Nicht nach der momentanen Hetzte auf Hybrid-QBs. Dazu kommt sein Alter und die Tatsache, dass er nun schon ein paar Jahre lang nicht mehr die Leistungen gebracht hat die ihn mal auszeichneten.

    Ich hoffe ja das die Suspendierung Gates‘ mehr weh tut. Green muss erstmal wirklich auf dem Feld beweisen dass er das große Erbe antreten kann. Nur seine körperlichen Attribute und Trainingseindrücke reichen mir da nicht aus.

    Bei den Divisions sehe ich alle gleich, außer die Phins/Pats. Aber das hatten wir schonmal unter einem anderen Artikel.

    Mach so weiter!

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    • Danke! Mein Gefühl war irgendwie (auch wenn ich in SD jetzt nicht so 100% drin bin), dass die eh langsam aber sicher die Wachablösung haben und Green verstärkt ranführen wollen. War ja eigentlich schon letztes Jahr gedacht, und dann hat der alte Mann nochmal alle überrascht^^. Ich sehe das eher als Chance für die Chargers, Green „live“ zu testen.

      Bei Dallas haben halt echt die Gegner auch in meine Bewertung rein gespielt. Ausgerechnet die Saints, die Eagles und die Giants – da dürfte auf die LB viel Coverage-Arbeit zukommen und wenns doof läuft stehst du dann halt gleich mal 0-2 in der Division. Deshalb hab ich McClain oben.

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  4. Das habe ich gestern ganz vergessen, ich war immer und bin immernoch Fan von Mike Vick. Was er am Feld anstellen konnte, können einfach nicht viele. Trotzdem hätte ich zum jetzigen Zeitpunkt Ponder und vorallem Schaub lieber als Backup. Vick ist nicht mehr der alte( oder besser gesagt junge 😉 ) und kann als Backup auch leicht Unruhe in ein Team bringen.
    Gibt mMn auch deutlich schwächere/unsicherere Backups als die von dir aufgezählten; Gabbert(!!!), Weeden, Tolzien/Hundley, Henne(wobei der vllt trotzdem besser als sein Starter ist 😉 ), Yates/Renfree und Johnny/Thad Lewis ist auch legendäres Backup-Duo.

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    • Ich bin (rein sportlich, versteht sich) auch immer noch Vick-Fan und hatte damals echt gehofft, dass der unter Kelly so nen letzten Spätsommer seiner Karriere erlebt. Hätte eigentlich auf dem Papier ein gutes Match sein können.

      Ja Schaub und Ponder hab ich vor allem so als „Vor kurzem noch Starter, jetzt Backup“-QBs genommen. Das mit der Unruhe glaub ich gar nicht mal unbedingt. Ich schätze, dass ihm bei den Jets vorher wirklich ein offener Wettkampf versprochen und das dann nicht eingehalten wurde. Wenn er jetzt irgendwo als klar definierter Backup kommt, seh ich das Problem gar nicht so unbedingt. Und wiegesagt: Ich hätte was drum gegeben, im Januar Vick statt Lindley zu haben 😀

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      • „Und wiegesagt: Ich hätte was drum gegeben, im Januar Vick statt Lindley zu haben“

        Naja bei euch im Januar hat ja nicht der Backup spielen müssen, sondern dessen Backup. Also QB No. 3. Dafür hat Vick dann möglicherweise schon noch die Klasse, aber wenn ich mich jetzt entscheiden müsste zwischen Ponder, Schaub und Vick würde ich niemals Vick ziehen, sei es Starter oder Backup.

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      • Puh, grade bei Schaub…war in Houston zwar mal absolut solide, aber seit 2 Jahren wirklich furchtbar, wenn er auf den Platz kam. Vick war bei den Jets natürlich in keiner Weise besser, aber Schaubs Kurzeinsätze in Oakland waren schon richtig mitleiderregend für mich

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      • Falls ihm wirklich ein offener Zweikampf versprochen wurde, könnte ich den Ärger verstehen…. Einen fairen Zweikampf kannst du gegen Geno nämlich nicht verlieren. 😉

        Würde mich, btw, wirklich freuen wenn Geno wieder Starter bei den Jets wird. Ich halte Fitz für einen soliden QB und er kennt das System von Gailey gut und spielte gut darin.

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      • „Einen fairen Zweikampf kannst du gegen Geno nämlich nicht verlieren.“ 😀 😀

        Im Moment gehe ich davon aus, dass sie Geno noch eine Chance geben. Wenn es nicht klappt, gibt es im Draft einen neuen QB und Fitz (der garantiert in der Saison irgendwann auf Einsätze kommt^^) bleibt als Backup. Mein Tipp jedenfalls…

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      • Einen Schaub möchte ich heute auch nicht mehr als Backup haben. Nach seiner Pick Six Serie taugt der nicht mehr. Auf dem FA Markt ist aktuell aber auch kein QB mehr, den ich gerne als Backup hätte. Evtl. Locker, wenn der nochmal Lust hätte.

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      • Glaube auch, dass es so oder so ähnlich laufen wird. Bin wirklich gespannt auf die Jets heuer, mit dem neuen Headcoach, viele neue Spieler etc… Wird mal wieder interessant wie die Saison dort verlaufen wird.

        Zu Schaub:
        Ich verstehe nicht warum er immer anders angesehen wird als andere QB’s…
        Sein Karriere-Rating liegt bei 89.5. Einige andere interessante Karriereratings: Eli 82.4, Dalton 85.2, Stafford 83.6, Palmer 86.3, Luck 86.6…..

        Ich mag Schaub und fand die O mit ihm Andre und Foster echt klasse. 😉

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      • Bis zu den Pick Six Serie, fand ich Schaub auch in Ordnung. Danach konnte man ihn aber vergessen. Was er bei den Raiders gezeigt hat, lässt sich mit Schrotflinte ganz gut beschreiben.

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  5. Vick möchte ich heute nicht als Backup haben. Der hat leider extrem abgebaut. Eigentlich schade,dass er nie wirklich auf konstantem Niveau gespielt hat.

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    • Ja, mehr als schade. Ich bin bei Vick aber auch nicht wirklich neutral, weil ich einfach echt ein Fan war/bin. Von daher ist sicher auch Wunschdenken dabei, aber ich glaub, der findet ein Team bis Saisonstart

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  6. Pingback: Fünf Fragen zum Donnerstag (16.7.) | Free Blitzer

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