Fünf Fragen zum Donnerstag (16.7.)

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Kurz vor dem Wochenende gibt es den Rückblick auf Geschehnisse der vergangenen Tage. Mal mit Themen, die im großen Fokus stehen, mal mit bunten Randgeschichten. Aber immer: Ausschließlich meine Meinung.

1. Was bedeutet das Hardy-Urteil?

Es war eine der größeren Meldungen der vergangenen Tage: Greg Hardy wird früher als ursprünglich geplant für die Cowboys auflaufen können, seine 10-Spiele-Sperre wegen häuslicher Gewalt wurde auf vier Spiele reduziert. Ein unerwartet großer Sprung, und somit kann der Pass-Rusher plötzlich ein deutlich größerer Faktor für die Cowboys werden, als zunächst angenommen.

„Wir freuen uns auf den Start der Saison und darauf, Greg als Teil des Teams dabei zu haben“, sagte Eigentümer Jerry Jones in einem Statement am Freitag. Hardy, der bereits bis auf ein Spiel die komplette Vorsaison gesperrt verpasst hatte, dürfte ohnehin schon mit den Hufen scharren. Und Dallas kann auf einmal Druck auf den Quarterback ausüben.

Der Pass-Rush war in der Vorsaison eine der großen Baustelle einer ansonsten schon unerwartet soliden Defense. Ganze 28 Sacks gab es in der Regular Season, Jeremy Mincey führte die interne Rangliste mit sechs Sacks an.

Jetzt darf sich Defensive Coordinator Rod Marinelli auf Hardy und Rookie-Risiko Randy Gregory, der für nicht wenige Experten beste Pass-Rusher des Drafts, freuen. In Kombination mit Demarcus Lawrence, dem wieder genesenen Sean Lee und Defensive Tackle Tyrone Crawford könnte Dallas ab Week 5 plötzlich eine ligaweite Top-5-Front-7 stellen – vorausgesetzt alles läuft nach Plan. Auch LB Rolando McClain kehrt nach Week 4 infolge seiner Suspendierung zurück.

Unisono war aus Dallas zu hören, wie hart Hardy trotz der anfangs langen Sperre gearbeitet hat. 27 Sacks verzeichnete er über seine letzten 32 Spiele und durch die reduzierte Sperre kann er in vier der sechs Division-Games auflaufen.

Damit werden die O-Line sowie die Offense generell das Team nicht mehr tragen müssen – und Marinelli hat in der vergangenen Saison gezeigt, wie viel er mit deutlich weniger erreichen kann. Dallas hat plötzlich die Chance, früh in der Saison einen brandgefährlichen Pass-Rush auf den Rasen zu bringen.

In der Division könnte das Kräfteverhältnis dadurch komplett zugunsten der Cowboys ausfallen und bedenkt man die Vorsaison muss man mit Dallas auch als NFC-Contender hinter Seattle und Green Bay rechnen. Auch ohne DeMarco Murray.

2. Wer hat das beste Pass-Rush Duo der Liga?

Schon bevor er seinen Mega-Vertrag unterschrieben hatte, tönte Chiefs-Pass-Rusher Justin Houston vor einigen Tagen, dass die Chiefs in seinen Augen das beste Pass-Rushing-Duo der Liga haben. Doch hat Houston Recht? Ich persönlich setze einen Division-Rivalen vor KC:

1.Denver: DeMarcus Ware und Von Miller

Zwar sind die Zahlen noch nicht ganz auf KC-Niveau, doch Ware und Miller haben sich, seit sie zusammen spielen, konstant gesteigert und werden in der neuen Defense von Wade Phillips, die beiden ideal passen sollte, nochmals einen Schritt machen. 24 Sacks verzeichneten beide zusammen im Vorjahr insgesamt, Ware war ein Top-DE was Disruption angeht. Und dahinter scharrt schon Erstrunden-Pick Shane Ray mit den Hufen.

2. Kansas City: Justin Houston und Tamba Hali

Houston ist ohne Zweifel der beste 3-4-Outside-Linebacker der NFL und es gibt individuell derzeit keinen besseren Pass-Rusher. Den Sack-Rekord hätte er in der Vorsaison schon beinahe gebrochen, ich traue ihm ohne Bedenken zu, da erneut ganz nah ran zu kommen. Da zu einem Duo aber immer zwei gehören, rutscht Kansas City bei mir auf den zweiten Platz. Hali und Houston haben in den vergangenen beiden Jahren zusammen genommen 86,5 Sacks (!) fabriziert, doch Hali war zuletzt schlicht weniger dominant.

3. Baltimore: Elvis Dumervil und Terrell Suggs

19 Sacks für Dumervil, 14 Sacks für Suggs – die Ravens konnten in der Vorsaison über ihre physischen und gleichzeitig technisch starken Outside Linebacker brutalen Druck auf den Quarterback ausüben. Baltimore baut defensiv stark auf seine beiden Pass-Rusher, doch langsam kommen Fragen auf, ob beide auf dem hohen Level bleiben können: Dumervil ist inzwischen 31, Suggs 32 Jahre alt.

4. Miami: Ndamukong Suh und Cameron Wake

Zugegeben: Wake und Suh haben noch kein Spiel gemeinsam bestritten. Das große Aber: Suh ist der beste Defensive Tackle der NFL (36 QB-Hurries im Vorjahr, Topwert aller 4-3-DT) und wird unweigerlich Double-Teams verlangen. Das wird Wege für Wake frei blocken, der somit (aus Dolphins-Sicht) hoffentlich nicht wieder im Laufe der Saison in ein Loch fällt.

5. Seattle: Michael Bennett und Cliff Avril

Seattles Defense besteht nicht nur aus der Legion of Boom: Kein 4-3-DE hatte in der vergangenen Saison mehr QB-Hurries als Bennett (53), Avril auf der anderen Seite schloss in der Wertung auf dem dritten Platz ab. Zwar hat Seattle keine Sack-Monster, aber die brutale Geschwindigkeit der beiden sorgt für Hektik in der Offense und Hektik beim Quarterback – und das ist ein Rezept für Turnover.

Kurz dahinter: Houston (Clowney/Watt – wenn Clowney fit bleibt, wird Houston ohne Zweifel mehrere Plätze in diesem Ranking klettern), Green Bay (Peppers/Matthews), Buffalo (Williams/Hughes), St. Louis (Donald/Quinn)

3. Welche Second-Year-WR schaffen den Sprung?

Der Vorjahres-Draft übertraf die Erwartungen an die Receiver-Klasse bei Weitem. Vor allem Odell Beckham Jr., Mike Evans und Sammy Watkins ragten heraus, doch auch Brandin Cooks oder Kelvin Benjamin hinterließen ihre Fußabdrücke. Aber damit nicht genug: Die Second-Year-WR-Klasse verspricht einige Diamanten, die nicht nur Fantasy-Spieler im Auge behalten sollten.

Jarvis Landry, Miami Dolphins (16 Spiele, 84 REC, 758 YDS, 5 TDs)

Landry ist einer der Rookie-WR, der trotz konstant guter Rookie-Saison etwas unter dem Radar blieb. Der Slot-Receiver ist schon jetzt ein elementarer Bestandteil in Miamis Offense, überzeugt mit herausragenden Händen sowie tollem Route-Running.

Durch den Abgang von Mike Wallace wird Landry noch stärker in den Fokus rücken, gleichzeitig profitiert er bei den kurzen Routes von der Aufmerksamkeit, die Neuzugang Jordan Cameron auf sich ziehen wird. Ich sehe bei Landry ohne Zweifel eine 1.000-Yard-Season.

John Brown, Arizona Cardinals (16 Spiele, 48 REC, 696 YDS, 5 TDs)

John Brown war für mich als Cardinals-Fan eine DER Überraschungen der Vorsaison. Als kleiner, schneller Receiver aus einem kleinen College (Pittsburg State) waren die Erwartungen im Vorfeld gering – doch mit seinem großartigen Speed, den sicheren Händen und den beeindruckenden Instinkten übernahm Brown schnell eine entscheidende Rolle in der Cards-Offense. Erste Vergleiche mit T.Y. Hilton, den Head Coach Bruce Arians aus Indianapolis noch bestens kennt, kamen auf.

Brown, der über die Offseason etwas an Muskelmasse drauf gepackt hat, könnte mittelfristig in eine ähnliche Rolle wie sein Namensvetter in Pittsburgh rücken. Hilton, der fast exakt die gleichen Maße aufweist, und Antonio Brown sind derzeit beste Beweise dafür, dass man als Receiver keine Calvin-Johnson-Maße braucht und wenn Carson Palmer fit bleibt, traue ich Brown, der dank Larry Fitzgerald und Michael Floyd bislang nur sehr selten gegnerische Nummer-1-CBs sieht, eine 1.000-Yard-Saison ohne jeden Zweifel zu.

Jordan Matthews, Philadelphia Eagles (16 Spiele, 67 REC, 872 YDS, 8 TDs)

Matthews war von den hier aufgelisteten Receivern schon in der Vorsaison der auffälligste, durch den Abgang von Nummer-1-WR Jeremy Maclin könnte Matthews diese Rolle in Chip Kellys explosiver Offense übernehmen. Unterstützt wird er dabei direkt vom nächsten Rookie, Nelson Agholor. Phillys Offense dürfte nach der turbulenten Offseason in dieser Saison so nah wie noch nie in Kellys kurzer NFL-Karriere an die Vorstellungen des Head Coaches ran kommen.

Und Matthews kann dabei als Red-Zone-Waffe sowie als Go-to-Guy eine richtig starke Saison haben. Am Selbstvertrauen mangelt es ihm zumindest nicht: „Ich weiß, wir werden Maclin vermissen. Ein großartiger Spieler, Leader und toller Mentor für mich. Aber jetzt ist es eben so und wir müssen mit den Jungs, die da sind, das Bestmögliche rausholen.“

Davante Adams, Green Bay Packers (16 Spiele, 38 REC, 446 YDS, 3 TDs)

Adams‘ erster großer Auftritt in seiner Rookie-Saison kam in Week 13. Beim hoch gehypten Spitzenspiel gegen die Patriots zeigte der 22-Jährige, in welcher Rolle er für die Packers glänzen kann: Bill Belichick schaffte es, die beiden Top-Recevier Jordy Nelson und Randall Cobb halbwegs in den Griff zu bekommen – doch das geschah auf Kosten seines Nummer-3-Cornerbacks.

Adams war mit 121 Receiving-Yards (20,2 pro Catch!) ein Schlüssel zum 26:21-Heimsieg der Packers und in der Rolle neben Nelson und Cobb kann Adams in dieser Saison weiter wachsen. Zwar muss er dafür konstanter werden, doch Explosivität, gute Fußarbeit und die starken Underneath Routes sind da, so dass Adams auch gegen Zone Defenses Big Plays herausholen kann.

Charles Johnson, Minnesota Vikings (Vorsaison: 12 Spiele, 31 REC, 475 YDS, 2 TDs)

Die Ausnahme in der Liste: Johnson wurde 2013 gedraftet, kam aber über das Packers- und das Browns-Practice-Squad schließlich im Vorjahr ohne NFL-Spiel im Lebenslauf nach Minnesota. Johnsons Durchbruch kam in der zweiten Saisonhälfte, zwischen Week 11 und Week 17 verzeichnete er wie aus dem Nichts 415 Yards und zwei Touchdowns und profitierte von der enttäuschenden Saison seines WR-Kollegen Cordarrelle Patterson. Der Trend setzte sich während der laufenden Offseason fort, die Vikings-Bosse sowie QB Teddy Bridgewater lobten ihn mehrfach ausdrücklich.

„Ich will mich jeden Tag beweisen. Jeden Tag komme ich hier mit einer bestimmten Einstellung und einem Ziel im Kopf her, das ich erreichen will. Ich denke, ich habe noch viel Luft nach oben und bin noch längst nicht auf dem Level, das ich erreichen will“, erklärte Johnson nach dem Minicamp. Im Moment scheint er auch aufgrund seines Spielverständnisses intern vor Patterson gesetzt. Neuzugang Mike Wallace sowie Rückkehrer Adrian Peterson werden viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen – und Johnson dürfte davon massiv profitieren.

4. Sollten die Redskins ihren Namen ändern?

Nachdem Bundesrichter Gerald Bruce Lee verfügt hat, dass den Redskins der Status als eingetragenes Markenzeichen entzogen werden darf, scheint die Zukunft des seit Jahren kontrovers diskutierten Namens zweifelhafter denn je.

Natürlich wird das Team, wie Präsident Bruce Allen bereits ankündigte, in Revision gehen und die Verhandlungen dürften sich noch über Monate und vielleicht sogar Jahre hinziehen. Klar ist aber auch: Bleibt das Urteil bestehen, wird es allein aus Merchandise-Gründen kaum tragbar sein, den Namen zu behalten und so würde, wenn auch aus den falschen Gründen, die Änderung wohl tatsächlich stattfinden.

In der Bevölkerung gibt es schon seit vielen Jahren Stimmen, die die Abschaffung des stark negativ belasteten und für amerikanische Ureinwohner beleidigenden Namens fordern. Der Druck scheint jetzt aber größer denn je – und aus Sicht der Teambosse ist es an der Zeit, endlich die notwendigen Schlüsse zu ziehen.

Die Debatte kochte in Amerika auch im Zuge um den rassistisch motivierten Amoklauf von South Carolina hoch, was bereits zur Einholung der Konföderierten-Flagge geführt hat. Die Team-Bosse verteidigen sich dann gerne, indem sie sich auf die starken, stolzen Werte der Ureinwohner berufen, die sie damit eigentlich zum Ausdruck bringen wollen.

Doch eine Bezeichnung, die eben jene Ureinwohner beleidigt und aus historischer Sicht beleidigen muss, ist nicht nur nicht zeitgemäß, sondern untragbar und kein Sinnbild für Ehre oder Mut.

Symbole und Namen, das war an der Konföderierten-Flagge deutlich erkennbar, können unglaublich stark aufgeladen sein und so noch immer Werte oder Meinungen in den Köpfen der Leute halten, die eigentlich längst aus der Welt verschwunden sein sollten.

Die Franchise könnte jetzt ihrerseits endlich ein klares Zeichen setzen – ohne, dass sie durch den Verlust ihres eingetragenen Markenzeichens dazu gezwungen werden.

Wer noch eine etwas schärfere Sichtweise will: Jon Stewarts Daily Show hat sich dieses Themas ebenfalls bereits angenommen.

5. Was passiert mit JPP?

Giants-Pass-Rusher Jason Pierre-Paul war schon in der vergangenen Ausgabe ein Thema. Inzwischen soll JPP, den der leichtsinnige Umgang mit Feuerwerk den rechten Zeigefinger kostete, aus dem Krankenhaus entlassen worden sein und dennoch war der Mittwoch ein bitterer Tag für den 26-Jährigen: Pierre-Paul ist der einzige mit dem Franchise Tag belegte Spieler, der ohne langfristigen Deal in die kommende Saison geht.

Während sich Dez Bryant, Justin Houston, Demaryius Thomas und auch Stephen Gostkowski über einen warmen Geldregen freuen durften, muss JPP damit bis nach der kommenden Saison warten. Da er den Tag noch nicht unterschrieben hat, ist Pierre-Paul technisch aktuell nicht im Giants-Kader, Hintergrund: So kann ihn das Team nicht auf die Non-Football-Injury-List setzen und dadurch Gehalt einbehalten.

Bislang geben ihm die Giants Zeit, das eigentlich angesetzte Treffen kam bislang nicht zustande. Klar ist aber vor allem eines: Überhaupt nichts ist klar. Obwohl sich viele Experten (natürlich) zu Wort melden, weiß niemand wirklich, wie genau die Amputation JPP auf dem Platz beeinflusst. Wird er Schmerzen haben? Kann er technisch weiter auf höchstem Level spielen? Wie „wichtig“ ist der Zeigefinger, wenn man mit 300-Pound-OL-Men ringt?

So stehen für neutrale Beobachter spannende, aus Giants-Sicht aber vor allem frustrierende Wochen an. Die G-Men müssen Geduld beweisen, immerhin können sie ihren besten Pass-Rusher nicht einfach entlassen, ohne zu wissen, ob er nicht vielleicht unbeeindruckt weiterspielen kann. Auf der anderen Seite müssen sie auch zunehmend stärkeren Druck ausüben – und früher oder später muss es auch ums Geld gehen.

Durchaus denkbar, dass sich beide Seiten auf einen niedriger dotierten Franchise Tag einigen und JPP das verlorene Geld wieder bekommt, sollte er nach der Saison einen langfristigen Vertrag unterschreiben. Doch den muss sich Pierre-Paul, jetzt mehr denn je, ohnehin erst verdienen.

Ein Bonbon zum Schluss…

Peyton Manning gilt nicht gerade als Definition eines Mobile Quarterbacks. Der inzwischen 39-Jährige ist vielmehr das genaue Gegenteil – auch wenn er gelegentlich überrascht. Unvergessen etwa sein Bootleg-TD-Run gegen die Cowboys vor zwei Jahren, als er sich über die Goal Line schleppte. Unweigerlich kamen Erinnerungen an Mannings größten Rushing-Moment in der NFL zurück. Legendärer ist inzwischen noch der „God Dammit Donald„-Moment.

Umso überraschter dürfte Bruder Eli gewesen sein, als Peyton am vergangenen Wochenende in der Times-Picayune aus dem Nähkästchen plauderte. „Als ich ein Senior war und beim Tulane Football Camp rekrutiert wurde, liefen wir die 40 Yards. Mir wurde gesagt, dass ich 4,88 Sekunden gelaufen war. Wahrscheinlich war es eher eine 5,1. Eli war damals Siebtklässler, der Jüngste beim Camp. Er lief die 40 Yards als einziger mit seinem Helm auf, keine Ahnung warum“, grinste Manning. „Ich weiß aber noch, dass er eine 6,2 gelaufen ist. Eine Erfahrung, die dich demütig werden lässt.“

Adrian Franke

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10 Gedanken zu “Fünf Fragen zum Donnerstag (16.7.)

  1. Für mich das beste Pass Rush Duo der Liga: JJ Watt und egal wer noch aufläuft für die Texans. 😉
    Ich finde aber man müsste das etwas anders angehen, entweder nur Edge-Duos oder 1 Edge- und 1 Interior-Spieler oder nur Interior-Rusher.

    Charles Johnson ist kein Second Year Guy, wurde glaub ich schon 2012 gedraftet und spielte schon für die Packers und Browns vor den Vikes. 😉

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    • Tat mir auch weh, Watt nicht höher zu packen^^. Ich bin jetzt mal nach den 2 besten/gefährlichsten Pass-Rushern gegangen und hab die in Duos gepackt, ansonsten wird die Aufteilung halt doch sehr penibel. (ist z.B. Watt DE also Edge, oder inside?) Ich hoffe aber echt, dass Clowney fit bleibt, weil ich die beiden unbedingt zusammen auf dem Platz sehen will.

      Bei Johnson hast du Draft-technisch natürlich Recht, aber er hatte kein NFL-Spiel und war in Green Bay und Cleveland im Practice Squad. Deswegen hab ich ihn als Ausnahme dazu gepackt, mach ich mal noch etwas deutlicher im Text, danke 😉

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      • Watt (ebenso Michael Bennett) ist ein sehr interessanter Fall. So wie er voriges Jahr eingesetzt wurde ist er als Edge Rusher zu bezeichnen.
        https://www.profootballfocus.com/blog/2015/05/19/pffs-top-101-of-2014-no-1-j-j-watt/
        Im zweiten Absatz ist das hier auch thematisiert worden und es gibt auch eine sehr interessante Grafik.

        Ja, hast Recht, in der Hinsicht passt Johnson genau in die Liste. 😉
        War aber auch sehr überrascht von seinen Stats in den Spielen am Ende der Saison und hab ihn sogar noch in einer FF-Liga upgepickt…. Junge Spieler, welche die Packers abgeben, sind normalerweise nix mehr wert.

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      • Dito, hab ihn mir auch in einer FF-Dynasty-Liga geholt. Mal schauen, was draus wird aber ich bin, wie ja im Text bestimmt durchklingt^^, echt optimistisch. Was man so von Patterson hört klingt gar nicht gut und ich glaube, Johnson könnte sozusagen, auf dem Platz gedacht, „zwischen“ Peterson und Wallace echt ne richtig gute Saison haben.

        Stark, der Artikel kommt direkt auf meine Leseliste 🙂

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      • Halte persönlich nicht viel von „Mr. 2000 yds“ Wallace. Bin gespannt wie er bei den Vikes eingesetzt wird. Ich sehe Teddy ja viel ähnlicher zu Tannehill vom QB-Stil als zu Big Ben und glaube es könnte ähnliche Probleme wie in Miami geben.
        MMn hätten die Vikes ja Parker picken müssen.

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      • Parker hatten ja auch viele zu den Vikes getippt, auch natürlich mit der College-Connection.

        Ich bin echt auf den Deep Ball von Bridgewater gespannt. Wenn er sich da noch steigert, könnte das interessant werden – immerhin wird Wallace sicher häufiger mal Single Coverage sehen.

        Letztes Jahr war Bridgewater beim Deep Ball gar nicht so schlecht, wie er immer gemacht wird. 33,3 Prozent Completion Percentage bei Pässen, die mindestens 15 Yards Downfield in der Luft sind, 4 TD, 2 INT, 9,9 Yards/Att bei 45 Attempts (Tannehill: 119 ATT, 22,7 Prozent, 7,8 Yards/Att, 3 TD, 10 INT).

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      • Zuerst, ich bin auch ein kleiner Teddy-Fan, ähnlich wie du, 😉
        Bei PFF war er letztes Jahr auf Platz 10 mit guten 46.3% genauer Deep Passes(Pässe wo das Ziel über 20 yds downfield ist).
        Allerdings was ich meinte, er spielte nur 10.2% seiner Pässe tief, damit ist er 33 von 38 QB’s mit 25 % der Snaps. Tannehill ist 37(mit 9.0%) und Big Ben zum Vergleich 14(über 13%). Deswegen meinte ich er ist Tannehill vom Stil ähnlicher als Ben, mit dem Wallace ja ganz gut harmonierte.

        Man wird sehen, wie das bei den Vikes mit Wallace klappen wird, ich bin aber nicht ganz davon überzeugt. MMn haben es die Phins da deutlich besser gemacht und mit Jennings, Parker, Landry und Stills haben sie jetzt ein gutes Receiving Core, während es bei den Vikes viele Fragezeichen gibt.

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      • Ist dann halt auch die Frage nach Ursache und Wirkung^^. Vielleicht hatten die Vikes per Design wenige Deep Balls drin, weil sie nicht die richtigen Waffen hatten – das wird auf jeden Fall sehr spannend zu sehen, was sie mit Wallace machen.

        Das Dolphins-WR-Corps liest sich auf jeden Fall interessant und scheint auf schnelles, Short-to-Medium Passing Game ausgerichtet. Sollte also gut zu Tannehill passen.

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    • Hehe, genau das gleiche haben sie im Around the NFL Podcast auch gesagt. 😀

      Zu Hardys reduzierter Sperre kann man nur sagen: gut gepokert, Cowboys. Was die Boys dieses Jahr in der Defense haben, ist echt beeindruckend, Freue mich schon, Dallas in Aktion zu sehen.

      Zu 4.: ein bisschen positive Presse würde dem Washington Football Team eigentlich gut stehen. Aber die Entscheidungen, die dort getroffen werden, wirken selten gut überlegt, vermutlich wird diese dann am Ende erzwungen.

      übrigens danke für den starken Blog, adriano. Gerade deine Taktik-Beiträge sind für mich Gold wert

      Gefällt 1 Person

      • Freut mich, dass es dir gefällt!

        Auf Dallas‘ Defense bin ich inzwischen schon fast so sehr gespannt, wie auf Chip Kellys Offense. Nachdem das mit Bryant geregelt ist, sind die Cowboys für mich aber ganz klarer Division-Favorit.

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