Fünf Fragen zum Donnerstag (23.7.)

33330283_3b0fac2bb7_o (1) Kurz vor dem Wochenende gibt es den Rückblick auf Geschehnisse der vergangenen Tage. Mal mit Themen, die im großen Fokus stehen, mal mit bunten Randgeschichten. Aber immer: Ausschließlich meine Meinung.

1. Was bedeutet die Peterson-Umstrukturierung?

Vereinfacht gesagt: Sicherheit (für Peterson) und Ruhe (für die Vikes). Die Vikings geben Peterson die Garantien für die 2015er und die 2016er Saison (insgesamt 20 Millionen Dollar), die er unbedingt haben wollte, und erkaufen sich somit Ruhe.

Gleichzeitig sichern sich die Vikes die Dienste eines des besten Spielers ihrer Franchise-Geschichte zur Eröffnung des neuen Stadions, sowie die mutmaßlich beiden letzten großen Jahre in der Karriere des inzwischen 30-Jährigen. Peterson wäre bis einschließlich 2016 ohnehin nicht entlassen worden, somit ist es aus Vikes-Sicht irgendwo auch einfach eine pragmatische Aktion.

„Diese Einigung ist ein Sieg für Adrian und die Vikings und ein positiver Schritt dahingehend, dass Adrian seine Karriere in Minnesota beendet“, so Geschäftsführer Rick Spielman.

Peterson kann auf der anderen Seite mit klarem Kopf in die neue Saison gehen, erst 2017, im letzten Vertragsjahr, dürfte es dann wieder Diskussionen geben – dann hat Peterson aber womöglich nicht mehr das Argument seiner eigenen herausragenden Fähigkeiten.

Was die kommende Saison angeht, bin ich bei vielen Experten: Ich erwarte eine große Saison von AP. Peterson will sich rehabilitieren und den Fokus wieder auf seine Karriere richten und wird spielen wie ein Besessener. Ein verbessertes Passing Game dank Teddy Bridgewater wird zusätzlich dabei helfen, Running Lanes zu öffnen.

Dass der Running Back damit im Prinzip trotz seiner schlimmen Tat belohnt wird, ist eine nicht von der Hand zu weisende, traurige Tatsache. Gleichzeitig beweist es auch die kalten Fakten im Millionen-Business Profi-Sport: Wer gut genug ist, bekommt die Chance, neu zu starten. Deshalb hat Peterson einen neuen Vertrag bekommen und Greg Hardy ein neues Team gefunden.

Ray Rice auf der anderen Seite, der sich öffentlich deutlich reumütiger gezeigt und ernsthafte Schritte eingeleitet hat, bekam (bislang) keine zweite Chance. Er hatte vor seiner Suspendierung seine vielleicht schwächste Saison.

2. Welche Quarterbacks stehen unter besonderem Druck?

Robert Griffin III, Washington Redskins (Vorjahr: 147/214, 1.694 YDS, 4 TD, 6 INT)

Robert Griffin III ist eine der Tragödien der vergangenen NFL-Jahre. Washingtons (Noch-) Quarterback konnte seine herausragende Rookie-Saison, die mich selbst zum Fan hat werden lassen, nie auch nur ansatzweise wiederholen. Verletzungsprobleme sowie besser auf ihn eingestellte Defenses bereiteten Griffin große Probleme.

Inzwischen wächst der Eindruck, dass RG III nicht mehr als ein durchschnittlicher Starter sein kann (wer hier tiefer ins Detail gehen will: Meine Analyse zu Griffins Problemen), wenn er sich in einigen Dingen nicht grundlegend verbessert.

Etwas überraschend kam es daher, als Head Coach Jay Gruden, in der Vorsaison einer von Griffins schärfsten (und, für mich persönlich ein Unding, öffentlichen) Kritikern, im Rahmen der Combine erklärte: „Robert hat die Saison als Starter beendet und damit planen wir weiter. Er wird unsere Nummer eins sein.“

Weiter sagte Gruden: „Wir gehen in die Saison mit Robert als Nummer eins. Dann liegt es an Robert, als Quarterback und als Mensch zu wachsen. Wir wollen Verbesserungen sehen und es liegt an uns, dem Trainerstab, mehr aus ihm rauszuholen.“

Washington hat zunächst seine Fünftjahres-Option für 2016 gezogen, die aber nur im Fall einer langwierigen Verletzung tatsächlich garantiert ist. Kurzum: Griffin steht unter Zugzwang.

Wenn er nicht konstanter spielt und an seinen Fundamentals arbeitet, gibt es in Washington keine Zukunft für RG III. Jetzt ist das Jahr, sich zu beweisen. Aufgrund seiner physischen Fähigkeiten wird er auch anderswo Arbeit finden. Doch die kommende Saison dürfte die Weichen entscheidend für die Zukunft stellen.

Geno Smith, New York Jets (219/367, 2.525 YDS, 13 TD, 13 INT)

Im vorletzten Jahr seines Rookie-Deals darf sich Smith unter einem neuen Trainerstab beweisen – was er wohl zumindest zum Teil auch der historisch schwachen QB-FA-Klasse verdankt. Die Jets haben zwar Ryan Fitzpatrick als erfahrene Absicherung verpflichtet, doch Smith soll unter Offensive Coordinator Chan Gailey eine (letzte) Chance im Big Apple bekommen.

Gaileys System mit Spread-Offense-Elementen, die Smith aus dem College kennt, sowie das beste WR-Corps in Smiths NFL-Karriere setzen ihn gleichzeitig unter Druck: Geno muss liefern, um seine Zukunft bei Gang Green zu sichern.

Dabei geht es vor allem um Konstanz: Immerhin gelang Smith in der Vorsaison ein perfektes Passer Rating (am letzten Spieltag gegen Miami), auf der anderen Seite haben nur drei Spieler seit 2013 mehr Interceptions auf dem Konto als Smith (34) – obwohl er vergleichsweise wenig wirft. Unvergessen auch seine Stat-Line aus dem Spiel gegen Buffalo: 2/8, 5 YDS, 3 INT. Danach wurde er aus dem Spiel genommen.

Darüber hinaus muss er, wenn er unter Druck gerät, viel präziser werfen als bislang und lernen, seine Waffen tatsächlich auch zu nutzen, indem er durch seine Reads geht (Jets-Fans, die sich Hoffnung machen wollen, dürfen hier weiterlesen).

Allerdings ist hier auch seine O-Line gefragt: Die Jets-O-Line rangierte was Pass Protection angeht auf Platz 27 (2013) und 25 (2014). Dass ein Quarterback einige Jahre und womöglich einen neuen OC braucht, um in der NFL wirklich anzukommen, ist nicht selten. Doch für Smith ist das entscheidende Jahr jetzt gekommen.

Sam Bradford, Philadelphia Eagles (-)

Die Bradford-Verpflichtung macht auf den ersten Blick in vielerlei Hinsicht tatsächlich Sinn. Bradford kennt die Offense, die Chip Kelly spielen lassen will, zumindest in einigen Grundzügen aus dem College, wo er ebenfalls eine Up-Tempo Spread-Offense spielte – und das gemeinsam mit dem neuen Eagles-RB DeMarco Murray.

Die vielen kurzen, schnellen Pässe passen ebenfalls zu Bradford, der nicht gerade als Deep-Ball-Maschine bekannt ist.

Das große Aber: Nach seinem zweiten Kreuzbandriss arbeitet Bradford weiter für das Comeback und Stand jetzt könnte durchaus auch Mark Sanchez in Week 1 starten – je nachdem, wie schnell Bradford auf 100 Prozent kommt, da Kelly sicher kein unnötiges Risiko eingehen wird (Eagles-Beatwriter Eliot Shorr-Parks hat am Montag mal die Argumente für Sanchez aufgelistet).

Das zweite große Aber: Bradford geht in sein letztes Vertragsjahr. Somit könnte der Druck kaum größer sein. Nach durchwachsenen und verletzungsgeplagten Jahren in St. Louis muss der 27-Jährige jetzt produzieren. Es gab wohl Verhandlungen über eine mögliche vorzeitige Vertragsverlängerung, doch Bradford setzt auf sich selbst und spielt das letzte Vertragsjahr aus.

Geht der Plan auf, könnte er in der kommenden Offseason abkassieren. Wenn Bradford in Phillys Offense keinen Erfolg hat, so weit kann man sich inzwischen aus dem Fenster lehnen, dann wird er ihn wohl nirgends haben.

Weiter noch: Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass Bradford zum gleichen Zeitpunkt im kommenden Jahr nicht in Philadelphia unter Vertrag steht, könnte es auch auf dem Free-Agency-Markt sehr eng werden.

Jay Cutler, Chicago Bears (370/561, 3.812 YDS, 28 TD, 18 INT)

Es gibt in ganz Chicago wohl kaum jemanden, der sich heute nicht über den Januar 2014 ärgert: Damals gaben die Bears Jay Cutler einen Siebenjahresvertrag über bis zu maximal 126,7 Millionen Dollar und 54 Millionen garantiert.

Doch es folgte eine bittere Saison, in einem schlechten Bears-Team unter Marc Trestman wurde Cutler zum Gesicht der maßlos enttäuschenden Offense. Vor allem bei den tiefen Bällen, eigentlich eine Stärke des 32-Jährigen, blieb Cutler weit hinter den Erwartungen zurück – obwohl er mit Brandon Marshall und Alshon Jeffery zwei Türme als Receiver hatte.

Laut PFF brachte er von den Pässen, die mindestens 20 Yards weit flogen, nur 32,8 Prozent an den Mitspieler. Das bedeutete Platz 21 in der NFL. Berichten zufolge versuchten die Bears schon vor dem vergangenen Draft, Cutler an die Titans zu traden, die aber angeblich lachend ablehnten.

15,5 Millionen Dollar kassiert er so in dieser Saison und wenn er sich unter dem neuen Coaching Staff nicht merklich steigert, das beinhaltet auch Leadership und Körpersprache im Spiel, dürften die Bears nach der kommenden Saison noch aggressiver versuchen, Cutler los zu werden.

3. Verlässt T.Y. Hilton die Colts?

Insgesamt etwa 1,5 Millionen Dollar kassiert T.Y. Hilton in der kommenden Saison, nach 1.345 Yards und sieben Touchdowns in der Vorsaison in der explosiven Colts-Offense ist der 25-Jährige zweifellos eines der Schnäppchen der kommenden Spielzeit. Glaubt man den Berichten aus Indianapolis, wollte er seinen Vertrag in dieser Offseason gerne verlängern – doch das wurde nie konkreter und dass jetzt noch etwas passiert, ist sehr unwahrscheinlich.

Immerhin müssen die Colts im Hinterkopf behalten, dass die teure Vertragsverlängerung mit Andrew Luck ansteht, der aktuell für die Fünftjahres-Option und 16,15 Millionen Dollar in die 2016er Saison gehen wird. Darüber hinaus laufen unter anderem auch die Verträge von TE Coby Fleener, LT Anthony Castonzo, TE Dwayne Allen nach der kommenden Saison aus.

Somit ist es alles andere als sicher, dass die Colts bereit sind, großartige finanzielle Räume für Hilton zu schaffen. Immerhin hat Indianapolis im vergangenen Draft überraschend Phillip Dorsett in der ersten Runde gewählt, rein physisch Hilton sehr ähnlich.

Andre Johnson ist sicher kein Investment für die langfristige Zukunft, doch die Colts haben außerdem noch Donte Moncrief – und gehen wohl davon aus, dass Luck jeden Receiver ohnehin besser macht. Somit dürfte sich die Hilton-Situation in meinen Augen ähnlich abspielen, wie der Fall Randall Cobb in dieser Saison: In Oakland, Cleveland oder Tennessee wird Hilton (deutlich) mehr verdienen können.

Das wird aber mit einem unweigerlich massiven Abstieg was den eigenen Quarterback angeht einhergehen. Die Colts können hier härter pokern, da sie mögliche Alternativ-Optionen bereits im Team haben, auch wenn ich persönlich Hilton sehr mag und viel von ihm halte. Mein Tipp: Hilton wird einer dieser wenigen Stars, die früh in ihrer Karriere auf den FA-Markt kommen.

4. Spielt Wilson mit dem Feuer?

Vor einigen Tagen enthüllte NFL-Insider Ian Rapoport, dass es bei den Verhandlungen zwischen den Seahawks und Russell Wilson eine Deadline geben soll: Gibt es bis zum Start des Training Camps am 31. Juli keine Einigung, sollen die Gespräche vorerst auf Eis gelegt werden. Der Tenor, den man vernimmt: Wilson will jetzt bezahlt werden, als wäre er ein Free Agent. In anderen Worten: Der 26-Jährige will Geld. Viel Geld.

Zwar soll eine Einigung nach wie vor vorstellbar sein, ich rechne aber nicht damit. Wenn an den Aussagen, die man in den vergangenen Wochen aufschnappen konnte, irgendwas dran ist, müssten beide Seiten im Moment doch noch weit voneinander entfernt sein. Es ist schwierig, Wilsons Wert wirklich einzuschätzen, darauf bin ich vor einigen Wochen schon einmal eingegangen.

Wilson ist zweifellos nicht der beste Quarterback der NFL, für mich persönlich ist er nicht in der Top-5. Auf der anderen Seite ist es längst nicht garantiert, dass die Hawks schnell einen adäquaten Ersatz finden, sollte Wilson tatsächlich gehen – eher das Gegenteil wäre wohl der Fall.

Hier kommen wir also zum Knackpunkt: Seattle könnte Wilson, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft, per Franchise Tag für 2016 (geschätzt zwischen 22 und 25 Millionen Dollar) und auch 2017 (etwa 30 Millionen dann) binden. Gerade der Tag für 2016 erscheint mir persönlich immer denkbarer, und so könnte Wilson tatsächlich mit dem Feuer spielen.

Sollten sich die Seahawks nämlich aufgrund der unfassbar zähen Verhandlungen wirklich mit möglichen Alternativen beschäftigen, findet sich Wilson womöglich bald in einem deutlich schlechteren Team und mit noch deutlich mehr Verantwortung auf seinen Schultern wieder. Allerdings ist es bis dahin zugegebenermaßen noch ein weiter Weg.

5. (Viel zu frühen) Super-Bowl-Tipp gefällig?

Die ersten Training Camps laufen bereits, in einer guten Woche werden alle Teams in die heiße Phase der Saisonvorbereitung eingestiegen sein. Alle haben dann das eine Ziel vor Augen, egal, wie groß oder klein ihre Chance auch sein mag. Höchste Zeit also für einen Super-Bowl-Pick (der womöglich nach der Preseason nochmals aktualisiert wird):

NFC: Green Bay Packers

Die Packers haben eine gerne mal unterschätzte O-Line, ein Top-3-WR-Duo mit Jordy Nelson und Randall Cobb sowie in Eddie Lacy einen Top-6-RB. Dass sie den besten Quarterback der NFL haben ist ohnehin kaum bestreitbar. Die Defense hat mit Clay Matthews und Julius Peppers ein Top-Pass-Rush-Duo und B.J. Raji darf sich in der D-Line nochmals beweisen. Die in der vergangenen Saison schon gute, wenngleich insgesamt noch junge, Secondary ist um ein Jahr erfahrener. Rookie-Safety Damarious Randall soll zum CB umgeschult werden und so helfen, die Abgänge von Tramon Williams und Davon House aufzufangen – wenngleich das CB-Corps, im Gegensatz zu den Safeties, die Schwachstelle sein könnte. Trotzdem sind die Packers für mich das ausgeglichenste, kompletteste Team und kein NFC-QB kann Rodgers auch nur annähernd das Wasser reichen.

AFC: Denver Broncos

Ja, Peyton Manning ist alt und ja, die „Manning versagt in den Playoffs“-Legende ist seit der Vorsaison um ein Kapitel reicher. Doch in seiner vielleicht letzten Saison hätte dem Sheriff gar nichts besseres passieren können, als Gary Kubiak als seinen Head Coach zu bekommen. Das Running Game wird Manning entlasten und gleichzeitig neue Wege für das Passing Game öffnen. Zwar wird der 39-Jährige keine Passing Rekorde aufstellen, aber er wird dafür im Januar noch fit sein. Außerdem: Die Defense. Denvers Pass-Rush sollte zu den besten der Liga gehören, die Secondary wird ähnlich unterschätzt wie Green Bays O-Line. Innerhalb der AFC gibt es kein ausgeglicheneres Team (bei Pittsburgh und Indianapolis sehe ich gerade defensiv große Fragezeichen) und ich tippe hier auf einen Top-Seed vs. Top-Seed Super Bowl.

Super Bowl Tipp: Green Bay Packers vs. Denver Broncos 27:23.

Ein Bonbon zum Schluss…

Einer der größten Gunslinger der NFL-Geschichte erhielt am Samstag seinen angemessenen Abschied von den Packers. Brett Favre wurde in die Team-Hall-of-Fame aufgenommen, seine Nummer wird nicht mehr vergeben werden und Favre zeigte sich sichtlich emotional angesichts des warmherzigen Empfangs – immerhin hat er nach seiner Packers-Karriere ausgerechnet beim Division-Rivalen Minnesota noch zwei Jahre dran gehängt.

Jedem Cheesehead und jedem NFL-Fan generell seien  diese beiden schönen Stücke ans Herz gelegt. Nehmt euch zwei Stunden und saugt ein Stück Lambeau-Legende auf:

„One of a Kind“ – die Favre-Doku

„The Gunslinger, Unplugged“ – das ausführliche MMQB-Interview vom Donnerstag

Adrian Franke

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45 Gedanken zu “Fünf Fragen zum Donnerstag (23.7.)

  1. Ich habe ja zum Ende der letzten Saison gehofft, Geno Smith oder RG3 als Quarterback der Bills in London bestaunen zu dürfen. Leider wurde nichts daraus. Wobei Trades ja immer noch möglich sind… 😉

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  2. Woher hast du die Zahlen von der Jets O-Line? Bei PFF waren sie in den letzten Jahren genau im Mittelfeld(2013 #15 und 2014 #14). Ich glaube der Unterschied zu deinen Zahlen könnte daran liegen, dass bei PFF auch QB’s für Sacks/Hits etc. verantwortlich gemacht werden. Fehlende Pocket Awareness ist ja eines von Geno’s größten Problemen.

    Broncos im SB?! :-O Hab ich was nicht mitbekommen und beendet Peyton doch noch vor der Saison seine Karriere?! 😉

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  3. Wie schützt du die aktuelle Situation in Denvers O-Line ein? Das ist für mich das große Fragezeichen bei den Broncos. In der NFC sehe ich Cowboys und Cardinals mindestens auf gleicher Höhe mit Green Bay, wird ziemlich eng zugehen.

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    • O-Line ist das große Fragezeichen. Aber ich traue Kubiak zu, da mit seinen Scheme Schwächen zu kaschieren. Vorausgesetzt, die Line bekommt das schnell genug hin. Die Clady Verletzung ist natürlich sehr bitter, aber Manning, wenn er fit ist, kann der Line auch sehr helfen.

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      • Für mich sind die Packers und die Hawks deutlich über dem Rest und wenn sich nicht Key Player(Rodgers, Matthews oder Wilson, Lynch und Thomas) verletzten, sehe ich keinen Weg an den beiden vorbei. Auf #3 würde ich übrigens zurzeit die Saints sehen, Drew ist immernoch Elite und die D hat genug Talent um sich deutlich zu steigern und ähnlich wie 2013 zu spielen.
        Aber es ist ja noch so lang hin und am Ende kommt sowieso alles anders. 😉

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      • Echt, Saints vor Cowboys? Dallas ist für mich ein richtig ernsthafter Anwärter, mit nochmal verbesserter O-Line, der geklärten Dez-Situation und defensiv potentiell einer Top-3-Front-7 (ab Week 5 zumindest 😉 )

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      • Bei mir sehe es im Moment wohl so aus.
        1. Dallas
        2. Seahawks
        3. Packers
        4. Arizona
        5. Atlanta (eigentlich schlechter, aber Div´Sieger)

        Um den 6 Spot schlagen sich Eagles, Saints, und ich hoffe wir…

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      • Achso^^. Das ist auf jeden Fall denkbar. Saints oder Falcons, ich denke die Panthers machen einen Schritt zurück und Tampa braucht wenigstens noch 1,2 Jahre mit Winston

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      • Ich mag die Saints eig nicht und die Falcons schon, aber ich sehe keine Position bis auf WR und vllt CB, wo die Falcons besser aufgestellt sind als die Saints.

        Der Schedule ist zwar sehr einfach, aber der Kader ist teilweise ein echtes Wrack und Quinn muss sich als HC auch erstmal beweisen.
        https://www.profootballfocus.com/blog/2015/06/03/2015-depth-charts-update-atlanta-falcons/

        Wird alles auf den Saisonstarr ankommen mMn, man könnte 0-4 aber auch 4-0 starten.

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      • Wird halt viel davon abhängen, ob Quinn die Defense wirklich hinbekommt, und ob die O-Line in dieser Saison hält. Letztes Jahr sind ja 4 (?) Starter ausgefallen, das war halt ab Week 2 eigentlich ein Desaster

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  4. Da ist das Ding…

    Zu 1 hast du alles gesagt und für mich richtig eingeordnet.

    Punkt 2 kann man auch so stehen lassen, mit einer Ausnahme: Für mich steht Cutler irgendwie nicht so unter Druck. So traurig es ist, aber das Kind ist für mich schon in den Brunnen gefallen. Gerade ohne Marshall hat der gemeine NFL Fan jetzt seine Meinung und er kann eigentlich nur noch positiv überraschen. Ansonsten hab ich so einen ähnlichen Artike mit teilweise ähnlichen Redewendungenl auf b/r erst kürzlich überflogen.

    Von TY möglichen Abgang hab ich ehrlich gesagt noch gar nichts mitbekommen. Macht an sich aber schon Sinn, da einer QB so einer Klasse ganz sicher seine WRs besser machtß und die Colts auch endlich mal anfangen sollten nicht ihre ganzen Mittel in die O zu stecken.

    4. Ja. Aber irgendwie kann man doch beide Seiten verstehen. Wenn Wilson in der kommenden Saison gesund bleibt, wird er wieder einen Playoffrun starten und sein Leverage in den Verhandlungen wird noch größer sein. Glaube nicht dass die Hawks dann drum kommen ihn wie ein Top 5 QB zu bezahlen auch wenn er für mich keiner ist.

    5. Mein Tipp: Cowboys vs. Patriots. Aber eigentlich alles egal, Hauptsache nict DIE.

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    • Ich bin echt überrascht, dass so viele die Pats im SB sehen, hab das jetzt schon häufig gelesen. Für mich muss NE in dieser Saison erstmal darum kämpfen, die eigene Division zu gewinnen. Klar, Brady+Belichick sind natürlich ein gutes Argument, aber die Secondary, dazu Vereen weg…ich sehe die Pats nicht weiter als Wildcard-Round.

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      • Die AFC sehe ich im Moment sehr weit offen. Die Patriots haben in der Defense einiges an Talent verloren. In Denver hat Peyton letztes Jahr nicht mehr so überzeugend gewirkt und die O-Line ist ein Fragezeichen. Die Steelers haben eine tolle Offense, dafür aber eine untypisch schwache Defense. Die Ravens sind nur einen schlechten Tag von Joe Flacco davon entfernt aus den Playoffs zu fliegen. Die Bengals fliegen sowieso in der ersten Runde raus. Die Colts haben eine immer noch suspekte Defense. Die Dolphins und Jets haben ordentlich aufgerüstet und könnten auch ein Wörtchen mitreden und vermutlich kommt noch das eine oder andere Überraschungsteam, das ich jetzt noch nicht auf dem Schirm habe.

        Vielleicht gibt es ja den Super Bowl Colts gegen Cowboys, in dem die Cowboys die Colts dann schön zurück in ihren Holster stecken. Wortwitze garantiert… 😀

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      • 😀 😀

        Bei den Ravens muss man auch mal schauen, wie der Wechsel von Kubiak zu Trestman so klappt, ob sie Torrey Smith als Vertical Threat ersetzen können und was das TE-Corps so macht. Steelers sind für mich (trotz der wirklich mehr als suspekten Secondary) der Favorit in der Division.

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  5. Ich seh einfach den angenockten Boxer.
    Auch wenn ich zugebe dass nie AFC East wohl so gut ist, wie seit langem nicht mehr. Aber andererseits fehlen mir bei zwei Teams ein QB und von den Phins halte ich echt auch nicht viel. Mal schauen, an sich wirds mich freuen mal ein wenig frisches Blut in den POs zu sehen, nur glauben tu ich einfach nicht dran.

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    • Man kann sich halt die Playoffs kaum ohne die Pats (und eigentlich auch kaum ohne ein Pats-Bye in der ersten Runde^^) vorstellen. Das spielt irgendwie einfach mit rein, keine Frage. Ich bin allerdings wirklich gespannt, was BB aus der Defense macht. Bleibt es bei Bradys 4 Spielen Sperre sehe ich aber eher so ne 9-7-Season.

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  6. Denvers O-Line ist ein Fragezeichen. Ohne Frage. Aber das ZBS kennen die meisten bzw. haben die leichtfüßigen Voraussetzungen dafür. LT wird haarig. Aber Peyton ist sich selber die beste O Line. Das Receiving Corps ist gut, das Laufspiel wird auch massiv von GK profitieren. Davon profitiert wiederum PFM. Der muss nicht alles alleine schultern.

    Defense war letztes Jahr schon elitär. Mit WP als DC sollte es da auch mindestens auf dem Level bleiben. Eher noch besser werden. Den SB Sieg sehe ich noch nicht, aber im Kreis der Favoriten sehe ich „uns“ schon.

    Pats werden sich durchmogeln, Colts tippe ich als negative Überraschung und Raben sind mein Geheimfavorit.

    NFC ist mir noch wurscht. Mir ist egal gg welches Team Denver dann im SB verliert.^^

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      • Genau, Adrian.^^ Hat einfach keiner die Balls, um die Wahrheit auszusprechen. Nämlich: Die Jets holen sich das Ding! Mark my words…oder lieber doch nicht.

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      • Nein Roman,

        Matt Cassel wird sich an seinem alten Team rächen und zeigen dass er schon immer der Bessere als Brady war 😀

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      • 😀

        Außerdem haben die Bills jetzt ja einen RB der so viel Lebenslust hat, dass er sogar interessante Partys organiesiert.
        Wenn das kein Backfield deines Vertrauens wird, dann weiß ich auch nicht… 😀 😀 😀

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      • @Rome

        Machen wir eine Ava-Wette für Spox, wenn die Jets die East gewinnen darfst du für mich aussuchen und bei den Pats umgekehrt. 😉

        Ich glaube die Jets werden letzter, solange nicht Fitz mindestens 10 Spiele startet. Dritter werden die Phins und Philbin wird gefeuert und Rex bricht die Serie und kommt über die WC in die Playoffs, wo er auswärts die Colts schocken wird. 😉

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      • @brady

        Du hast doch eine Wettsucht. 😛
        Nee nee, lass mal. Ich tippe die Pats NICHT auf der 1. Aber für die Jets habe ICH NICHT die Balls.^^

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  7. Zum Thema SB:

    Ich tippe ja auf die Saints, verbesserte Oline, einhergehend das Run Game besser. Variabler dazu! (Spiller/Ingramm/3.Backup Name nicht bekannt)
    Durch das Run Game hat Brees automatisch mehr Freiheiten was den Pass anbetrifft. UND GANZ WICHTIG … Graham ist weg, Gott sei dank 🙂

    Gerade der Abgang Grahams macht meiner Sicht nach das Pass Game noch gefährlicher, da der Fokus nicht das Hauptaugenmerk auf einen Spieler hat.

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    • Khiry Robinson ist wohl aktuell Nummer 3. Bin eigentlich Fan von KR. Hat mit 4,8 Yards pro Run auch gut abgeliefert. Den an Nummer drei zuhaben ist schon Wahnsinn. Dahinter haben die Saints noch den Rookie Marcus Murphy, der vom Style her D. Sproles ähnelt.

      Für mich ist Drew Brees auch einer der besten QBs der Liga. Den Saints traue ich trotzdem den großen Sprung nicht zu. Warum? Für mich ist die Defense maximal Durchschnitt. Und die Receiver sind trotz Drew ebenfalls wack.

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      • Durch den „Abgang“ von Galette sehe ich die Saints jetzt auch nicht mehr so stark. Mit ihm fehlt ein echter Impact Player als ED.

        Da sieht man mal wieder, wie schnell es in der NFL gehen kann….

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